Weihnachten naht

Dieser Beitrag wird euch pr√§sentiert von Anne-Cathrin aus Soderstorf, welche diesen Beitrag mit einer Spende supportet hat. Ganz herzlichen Dank und frohe Weihnachten. ūü§ó

Nur noch ganz wenige Tage, dann ist es wieder soweit. Weihnachten naht in ganz gro√üen Schritten. Und dieses Jahr verbringen Simba und ich es in Schweden. Was gibt es sch√∂neres? F√ľr mich eigentlich nichts. Denn Weihnachten feiere ich eh nicht gro√ü, habe ich schon einige Jahre nicht mehr. Und ich vermisse es auch nicht wirklich ehrlich gesagt. Klar hat man den einen oder anderen Wunsch, aber das sind eigentlich alles eher Luxusw√ľnsche. Bei mir w√§ren es eher so Sachen die zu meinem Leben passen. Vielleicht einen Kompass, oder ein kleines Fernglas. Vielleicht sogar ein neues Handy. Aber alles Dinge die nicht lebensnotwendig sind. Ich genie√üe lieber die Zeit so wie sie kommt. Ich finde einfach da habe ich mehr von.

Ich bin ehrlich, ich wei√ü gerade gar nicht wann dieser Beitrag √ľberhaupt online geht. Schreiben tu ich ihn gerade am 19. Dezember. Da ich ja vorproduziere kann ich garnicht genau sagen wie weit ich bereits im Vorraus bin. Ich f√ľge den Beitrag einfach bei WordPress sp√§ter ein und setze ihn auf den n√§chsten freien Tag. Das kann faktisch jeder Tag sein. Aber dadurch habe ich keinen „Ver√∂ffentlichungsstress“ mehr, da ich immer genug Zeit habe meine Beitr√§ge zu schreiben. Und seit ich beschlossen habe wirklich jeden Aspekt meines Lebens zu beschreiben, also auch was in mir so vor geht, was mich besch√§ftigt oder was mich bewegt. Kann ich mittlerweile wirklich gut vorproduzieren. Wie gesagt, ich habe keine Ahnung ob diese Art von Beitr√§ge √ľberhaupt ankommen. Das sehe ich erst in ein paar Tagen, bzw. in ein paar Wochen. Ich denke aber, so ist der Blog einfach noch n√§her an mir und meinem Leben dran. Und gerade wenn man so wie ich oft alleine lebt, nur zusammen mit Simba, hat man entsprechend auch viel Zeit um sich mit sich selbst zu besch√§ftigen.

Und dann f√§llt eben auch mal sowas wie dieser Beitrag dabei ab. Wo ich einfach mal ein bissl meine Gedanken laufen lasse. Und immer wieder stelle ich fest, wie klasse mein Leben eigentlich ist. Selbst jetzt zur Vor- und zur Weihnachtszeit an sich. Ich habe alles was ich brauche, bin gesund und lebe ein Leben von dem mancher nur tr√§umen kann. Und ich beobachte die Menschen, welche jetzt auf dem letzten Dr√ľcker loshetzen und Weihnachtsgeschenke kaufen. Dinge die in ein paar Tagen wahrscheinlich irgendwo im Schrank verstauben, Dinge die man nicht wirklich ben√∂tigt. F√ľr mich ist Weihnachten eher ein Fest des Konsums. Die Gesch√§fte machen (wahrscheinlich) den Umsatz ihres Lebens. Und Menschen gehen zu anderen Menschen, um die sie sich sonst das ganze Jahr kaum k√ľmmern. Und da sehe ich immer wieder, das Weihnachten eigentlich eher Kommerz ist, anstatt das Fest der Liebe. Warum denken die Menschen nur an Weihnachten an andere, warum nicht das ganze Jahr?

Ich kenne Menschen, die nehmen nur Weihnachten Kontakt mit ihren Verwandten auf, weil sie das ganze Jahr √ľber keine Zeit haben. Aber eigentlich h√§tten sie diese, sie haben nur andere Priorit√§ten. Da ist es dann wichtiger ihr Leben mit Dingen zu verplempern die alles andere als wichtig sind. Ich brauche kein spezielles Datum um mit meiner Familie in Kontakt zu bleiben, und denen zu zeigen das ich an sie denke. Ich bin mit meiner Mama mindestens 1 mal im Monat in Kontakt, teils sogar √∂fter. Und auch wenn ich weit weg bin von Zuhause, ich denke oft an meine Familie. Und ich bin super dankbar das meine Familie hinter mir steht, auch wenn mein Lebensentwurf vielleicht nicht gerade das ist was man sich vorgestellt hat.

Ich liebe es unterwegs zu sein, fremde L√§nder zu bewandert, immer wieder neue Abenteuer zu erleben, und immer wieder neue Leute kennenzulernen. Es gibt f√ľr mich einfach kein besseres Leben als das was ich aktuell lebe. Die einzigen Verpflichtungen die ich habe, sind jene die ich mir selbst auferlege. Zum Beispiel durch Tagel√∂hner oder Urlaub gegen Hand. Und ansonsten bin ich einfach frei. Frei und Gl√ľcklich. Ich glaube ich h√§tte mich vor 15 Jahren nicht besser entscheiden k√∂nnen, auch wenn mein Start ins Nomadenleben etwas holprig war. Mittlerweile komme ich so gut zurecht, dass ich das „normale“ Leben teils sehr seltsam finde. Und ich hoffe auf noch mindestens 15 oder 20 weitere Jahre. Gerne auch noch viel l√§nger. Eben einfach solange es geht, bis mein K√∂rper mir sagt das es Zeit wird einen anderen Weg zu gehen. Und wer wei√ü was dann kommt.

Ich jedenfalls bin sehr dankbar. Dankbar f√ľr jeden einzelnen meiner Follower. Ihr seid eigentlich das beste Geschenk, denn ohne euch w√ľrde so mancher Tag anders laufen. Und ja, ohne euch w√ľrde ich keine Touren machen k√∂nnen, die auch mal √ľber mehrere Wochen gehen, bevor ich f√ľr etwas Arbeit wieder stoppen muss. So manche Tour konnte nur deswegen so lang werden, weil ihr mich mit eurer Unterst√ľtzung weiter getragen habt. Und ich danke daf√ľr jeden einzelnen von euch. Ich w√ľnsche euch allen eine sch√∂ne und besinnliche Weihnachtszeit. Auch ich werde Weihnachten ruhig und besinnlich verbringen. Aus diesem Grund mach dieser Blog nun f√ľr einige Tage Pause. Wir lesen uns am 27. wieder. Bis dahin w√ľnsche ich euch allen frohe Weihnachten, und bleibt gesund.

Ich hoffe euch hat dieser Beitrag wieder gefallen, wenn ja lasst gerne ein Like da und sofern noch nicht getan ein Follow. Gerne k√∂nnt ihr uns auch noch ein wenig support geben. Klick dazu einfach unten auf den Button und schaut wie ihr uns am besten unterst√ľtzen.

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