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Leben als Nomade und Blogger

Am 18. November hatte ich ja bereits hier berichtet warum ich blogger wurde. Aber wie funktioniert das überhaupt, wie komme ich an Strom, wie löse ich das mit dem Internet? Diese und weitere Fragen kläre ich in diesem Beitrag.

3 wichtige Gegenstände

Das Handy

Fangen wir am besten direkt mal mit der Technik an. Der ein oder andere denkt wahrscheinlich das ich ein Laptop oder ein Tablet dabei habe, aber dem ist nicht so. Alles was ich brauche ist im Endeffekt mein Handy. Dank diverser Apps ist es mir möglich, quasi ein ganzes „Büro“ in meiner Hosentasche zu transportieren. Ich bin ehrlich, ohne halbwegs modernes Handy hätte ich wesentlich mehr zu schleppen. Und ich weiß nicht, ob ich wirklich Blogger geworden wäre als Nomade wenn es zwingend nen Laptop brauchen würde um zu bloggen. Denn auch wenn die mittlerweile nicht mehr so unbedingt schwer sind, einen Laptop vor Kälte und Co zu schützen wäre schon etwas kompliziert. Und gerade wenn ich mal im Winter unterwegs bin, da wird es eben auch mal kalt. Und für sowas sperriges wie nem Laptop, würde wahrscheinlich den Winter nicht überleben. Ich habe ja manchmal schon Angst um mein Handy.

Aber dadurch das es mittlerweile für alles eine App gibt, ist ein Laptop eigentlich völlig überflüssig. Auch wenn es am Handy manchmal etwas umständlich ist, mittlerweile habe ich mich da so dran gewöhnt das ich mit anderen Systemen wahrscheinlich kaum noch so wirklich zurecht kommen würde. Aber gerade wenn ich unterwegs bin braucht es neben dem Handy noch so 1 oder 2 Sachen mehr. Also jetzt nicht direkt zum Bloggen, aber mein Blog lebt ja von Inhalten. Und nicht immer will oder kann ich alles direkt im Handy speichern. Und da kommt Gegenstand Nr. 2 ins Spiel.

Notizblock

Normalerweise speichere ich Ideen und gewisse Dinge direkt im Handy. Dafür habe ich extra meine Notizapp. Aber, manchmal kommt es eben vor das mein Handyakku leer ist, und dann muss ich auf analoge Mittel zurückgreifen. Dafür habe ich normalerweise ein kleines Notizbuch im Rucksack. Natürlich mit entsprechenden Stift. Da landen dann wenn ich gerade mein Handy nicht verwenden kann alle Ideen, Einfälle und sonstige Dinge welche ich mir merken will. Sowie ich dann wieder Zugriff auf meine Notizen auf dem Handy habe, übertrage ich diese dann einfach. Es gibt auch tatsächlich Zeiten, da habe ich noch nicht einmal mehr ein Notizbuch, weil mein altes voll war, oder weil ich meines irgendwo verloren habe (ja das kommt auch mal vor).

Dann muss ich mir versuchen Dinge zu merken, oder ich organisiere mir irgendwo ein kleines Stück Papier. Also irgendwie habe ich es immer hinbekommen mir meine Notizen zu machen. Und wenn ich mir die irgendwo auf ner Verpackung gemacht habe. Wichtig ist mir dabei nur, daß ich meine Notizen machen kann. Egal ob ich sie später wirklich brauche oder nicht. Das sehe ich ja dann wenn es soweit ist.

Powerbanks

Neben dem Handy sind Powerbanks unabdingbar für mich. Sonst wäre nach gerade mal einem Tag schluss mit bloggen. Denn mein Handy hält höchstens 1,5 Tage, dann ist der Akku platt. Und bei 1,5 Tage habe ich dann aber auch fast keine Fotos gemacht und habe das Handy nur als Uhr genutzt. Also ohne Powerbanks wäre ich echt aufgeschmissen, da wären meine Touren so gar nicht möglich. Aber auch so eine Powerbank ist irgendwann mal leer. Und dann kommt mein „Lieblingsspielzeug“ zum Einsatz. Ich zähle es in gewisser Weise mit zu den Powerbanks, denn im weitesten Sinne ist es genau das. Nur das ich nicht nur Strom ziehen kann, ich kann damit auch welchen produzieren. Wenn auch sehr mühsam.

Mein Kurbel Radio, welches ich tatsächlich auch erst seit Schweden habe, also quasi seit diesen Sommer/Herbst. Neben einer kleinen Solarfläche, hat es eine kleine Kurbel mit der ich Strom produzieren kann. Es dauert ewig, aber es funktioniert. Ich sag dazu immer „Notstrom Aggregat“ denn neben Solar und Kurbel kann ich dieses mit 3 AAA Batterien bestücken und damit ebenfalls mein Handy oder eine Powerbank aufladen. Und alles was mir hilft Strom zu generieren, und dabei trotzdem im Packmaß meines Rucksacks bleibt, wird auch genutzt. Denn ich gebe natürlich immer alles um für euch frischen Content zu liefern. Bloggen ist für mich nicht einfach nur ein Hobby, mittlerweile ist es mein Leben. Andere machen YouTube, ich mache Blog.

Stromversorgung sicherstellen

Natürlich müssen meine Geräte ab und an auch mal an das Stromnetz, damit ich meine Stromversorgung sicherstellen kann. Und das ist gar nicht so einfach wie ich es mir manchmal wünschen würde. Aus irgendeinem Grund gibt es in der freien Natur und im Wald einfach keine Steckdosen 😅. Also muss ich ab und an irgendwo Strom herbekommen. Dazu habe ich mehrere Optionen:

Bei Arbeitgebern

Da ich ja auch ab und an mal hier und da arbeite, habe ich meist da dann auch die Gelegenheit alles einmal aufzuladen. Also Handy, Radio, Powerbanks… Einfach alles was Strom benötigt. Das ist natürlich die einfachste Lösung. Aber je nach Tour bin ich ja auch mal mehrere Tage und Wochen ohne Arbeit unterwegs, dass ist dann meistens die Zeit wo ich nur von dem Lebe was der Blog „abwirft“, oder teils auch aus der Natur. Dann gibt es folglich auch keine Arbeitgeber wo ich nebenher mein Handy oder die Powerbanks laden kann.

Campingplätze /Pensionen

Strom findet man natürlich auch überall wo man Unterschlupf findet. Egal ob es nen Campingplatz, eine Pension oder gar ein Hotel ist. Letzteres nutze ich extrem selten, weil zu teuer. Aber gerade Campingplatz, was ich bevorzugen würde wegen dem Preis, da kann man wunderbar seine Technik laden. Meistens kann man in den Waschräumen oder in der Campingplatzküche seine Geräte zum Laden einstecken. Der einzige Nachteil dabei ist, man läuft natürlich auch Gefahr das die Geräte urplötzlich Füße bekommen und ohne einem weiter reisen, sprich, das sie geklaut werden. Ist mir tatsächlich bisher noch nicht passiert, aber wenn trifft es auch „nur“ eine Powerbank, denn mein Handy lasse ich natürlich nicht ohne Aufsicht rumliegen.

In Pensionen und Hotels hat man ja im Zimmer seine eigenen Steckdosen, wo man alles laden kann. Aber natürlich sind diese auch etwas teurer. Der Vorteil ist halt, neben der Lademöglichkeit hat man auch ein weiches Bett. Diesen Luxus gönne sogar ich mir ab und zu mal. Aber auch eher selten. Ich bin einfach ein Zeltschläfer , gerade in den wärmeren Monaten. Klar ist es angenehm in einem weichen Bett zu schlafen. Aber ich liebe es einfach irgendwo in der Natur zu schlafen, und da sind Campingplätze einfach etwas näher dran.

Cafés und Fastfood Restaurant

Eine andere Möglichkeit, um zumindest das Handy etwas zu laden sind Cafés und Restaurants (entweder die mit dem König, oder die mit dem Schottisch klingenden Namen). Einfach etwas zu essen und zu trinken dort bestellen und dort verzehren und nebenbei das Handy aufladen. Ich bin zwar kein Fan von Fastfood Restaurants, aber ab und an geht das schonmal. Auch in normalen Restaurants ist dies zum Teil möglich, aber diese sind mir dann oft doch auch ein wenig zu teuer. Ja, es schmeckt dort durchaus sehr gut, aber ich muss eben ein wenig auf mein Geld achten.

Was auch geht ist, in Cafés fragen. Dazu verzehrt man am besten auch ein bissl was dort. Also einfach nen Kaffee/Tee bestellen und vielleicht noch eine Kleinigkeit zum Essen, und dann einfach höflich fragen ob man während dessen vielleicht sein Handy dort laden kann. Hat bei mir schon öfter den Tag gerettet. Gerade da ich ja eigentlich immer Bargeldlos unterwegs bin. Mein Handy ist eben nicht nur mein Büro, sondern auch meine Geldbörse. Deswegen ist es für mich doppelt so wichtig das mein Handy immer etwas Strom hat. Egal wie.

Uff, jetzt ist der Beitrag doch etwas größer geworden als ich dachte. Um hier nicht den Rahmen zu sprengen, werde ich an dieser Stelle den Beitrag schließen und eine Fortsetzung dieses Beitrags an einem anderen Tag veröffentlichen. Ich hoffe, ich konnte euch wieder ein wenig meine Welt erklären und euch hat der Beitrag gefallen. Wenn ja, würde ich mich über ein Like riesig freuen. Und während ihr diesen Beitrag gelesen habt, bin ich schon wieder am nächsten für euch dran, oder erlebe gerade mit Simba unser nächstes Abenteuer. Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr uns ein wenig unterstützen würdet, damit wir auch weiterhin für euch von unserem Leben berichten können. Dazu klickt einfach unten auf den Button und schaut wie ihr uns am besten unterstützen könnt. In diesem Sinne, ich glaub ich Spinne. Wir lesen uns morgen wieder. Selbe Stelle, selbe Welle.

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Etwas spät heute

Huiii, ist schon etwas spät heute. Aber ich bereite auch gerade so langsam alles vor für die weiter Reise nächste Woche. Ich denke mal Dienstag oder Mittwoch geht es dann wieder auf Tour nächste Woche. Und ich denke auch direkt den Skåneleden entlang. Aber erstmal von Anfang an.

Der Tag beginnt wie gewohnt

Es ist wieder ganz normale Woche, und somit beginnt der Tag wieder wie gewohnt. Erst die Pferde füttern, danach die Hühner und Gänse raus lassen und füttern und dann nochmal kurz nen Kaffee trinken. Und dann begann der eigentliche Tag. Heute ging es im Hühnerstall ans ausmisten und die alte Futter Krippe welche noch vom Vorgänger drin war raus reißen. Mit Säge, Kuhfuß und Mottek ging es dem doch verdammt stabilem Ding zu Leibe. Schweißtreibend aber machbar. Und so war nach gefühlt 1 bis 2 Stunden das alte Ding draussen und ich konnte den Schrott mit dem Quad (oder ATV) wegfahren.

Danach ging es dann fix unter die Dusche und einkaufen. Der letzte Wocheneinkauf hier bei Tina. Denn wenn es ab nächster Woche wieder weiter geht heißt es natürlich so einkaufen das das Zeug auch in den Rucksack passt und nicht zu schwer ist. Da heißt es dann wieder aufs Gewicht achten. Nicht zu viel, aber genug das ich die ersten Tage mit Simba versorgt bin.

Der Einsetzpunkt

Da ich bis eben noch nach geeigneten Plätzen geschaut habe um das erste Lager dann auf der weiteren Tour aufzubauen, und somit auch den Einsatzpunkt zu bestimmen, habe ich mich heute erst sehr spät um den Blogbeitrag kümmern können. Aber wie ihr seht, ich poste. Auch wenn manchmal viel zu tun ist.

Wenn ihr Lust habt Simba und mich auf unseren nächsten Etappen zu unterstützen, klickt unbedingt unten auf den Button und schaut wie ihr uns am besten unterstützen könnt. Wir würden uns wie immer natürlich riesig freuen.

Natürlich berichte ich auch weiterhin täglich auf meinem Blog sofern ich Akku habe, ansonsten gibt es Reservebeiträge welche anstelle des Tagesberichtes online gehen. Aktuell sind 7 Reservebeiträge vorbereitet, so daß ich eigentlich genug backup haben sollte. Aber natürlich produziere ich nebenbei auch noch weiter. Denn man weiß ja nie.

Ausnahmsweise ist es das mal für heute. Morgen dann wieder etwas besser. In diesem Sinne, ich wünsche euch eine gute Nacht und sage bis morgen. Und dann auch wieder etwas früher 😊.

Vorbereitung läuft

Da es ja nun bald wieder los geht, muss ich natürlich schon ein bisschen Vorarbeit leisten. Ich muss Etappen planen, und eventuelle Campingplätze und günstige Pensionen vormerken. Also nicht reservieren, sondern nur für mich als Notiz abspeichern. Ihr seht, die Vorbereitung läuft. Ich denke gegen mitte/Ende nächster Woche geht es wieder los. Vielleicht nehme ich das Wochenende (also das Wochenende nächste Woche) auch nochmal bei meinen Gastgebern mit, das steht noch nicht ganz fest.

Ich mag die beiden hier wirklich, aber so langsam merke ich auch das es wieder in den Füßen juckt. Als Nomade ist das Herz am Ende eben immer in der Ferne. Und es wartet noch so viel, was entdeckt werden will. Der Abschied wird trotzdem schwer werden, und ich werde garantiert nochmal hier her kommen. Aber erstmal geht es weiter auf dem Skåneleden, und ich freue mich auch schon drauf. Da liegen noch einige Kilometer vor mir, und danach geht es ja auch direkt auf den nächsten. Aber das ist ja noch eine Weile hin. Denn ich habe den Skåneleden noch nichtmal auf der Hälfte, und von Ystad bis Olofström (großen Teil entlang der Küste) sind ja einige Kilometer.

Unterstützung

Da ich natürlich nicht von Luft und Liebe leben kann, und nicht immer überall Tagelöhner verfügbar sind, freue mich mich auch immer über Unterstützung. Ich möchte aber nicht unter jedem Beitrag auf Dauer schreiben das ihr mich unterstützen könnt, ich denke das ust auf Dauer etwas nervig. Deswegen gibt es ab sofort ganz unten 3 Optionen (via Paypal und auch ohne Account wenn mich nicht alles täuscht) mit den ihr mich unterstützen könnt. Einmal einfach mittels einer kleinen Spende, einmal indem ihr eine selbstgestaltete Postkarte „ordert“, oder indem ihr einen Beitrag sponsert. Es wird auf langer Sicht noch die eine oder andere Option dazu kommen und dann auch eine eigene Seite, aber bis dahin biete ich ganz unten auf meinem Blog (sichtbar auf jeder Seite) diese 3 Optionen an um mich auf meinen Reisen und Abenteuern zu unterstützen.

Challenges

Sowie ich wieder on Tour bin, dass hatte ich ja bereits angekündigt, könnt ihr mir kleine Challenges stellen, die es für mich zu erfüllen gibt. Das könnte etwas aus dem Survival Bereich sein, aber auch z. B. eine bestimmte Distanz in einer bestimmten Zeit wandern. Alles was machbar ist, ist auch erlaubt. Solange weder mein Hund noch ich physischen Schaden dabei erleiden. Und bei keiner Challenge der Hund in irgendeiner Form drunter leiden muss, aber ich denke das sollte ja klar sein.

Ein genaues Regelwerk für die Challenges arbeite ich die Tage noch aus und stelle euch dieses entsprechend noch vor. Die Challenges könnt ihr mir natürlich kostenlos stellen, denn es geht um den Spaß an der Sache und darum es für euch und mich noch ein wenig Interessanter zu machen.

Mein Tag heute

Zum Schluss noch ein paar kleine Worte zu meinem heutigen Tag. Eigentlich war gar nicht so viel los. Das Wetter war nen bissl bäh, und ich war eigentlich nur einkaufen. Aber ich war auch wenn ich heute mal nichts hier auf dem Hof gemacht habe nicht untätig. Denn dadurch das ich ja bald wieder aufbreche, habe ich schon ein bisschen Vorarbeit geleistet was meinen Blog angeht. Denn ich gehe fest davon aus, daß mein Akku auch mal leer sein wird unterwegs. Und um das zu kompensieren, habe ich ein paar Beiträge vorbereitet welche automatisch online gehen falls ich mal keinen Akku habe. Damit ihr trotzdem etwas zum lesen habt. Denn mein Anspruch auf täglich einen Beitrag möchte ich so gut es geht versuchen beizubehalten.

Das einzige wo es leider nicht geht ist in den Facebook Gruppen wo ich so unterwegs bin. Da kann ich leider nichts im voraus vorbereiten. Um so wichtiger ist es das mir meine Follower auf meiner Facebook Seite und hier auf diesem Blog folgen. Denn die Vorbereiteten Beiträge sind auch entsprechend markiert, so daß ihr wisst wenn ich gerade mal wieder keinen Akku habe. Aber ihr trotzdem abends euren Lesestoff bekommt.

Und damit schließt dieser Beitrag auch für heute. Wir lesen uns morgen wieder. Ich werde versuchen meine Beiträge in Zukunft so zu timen das ich spätestens um 21 Uhr einen online bekomme. Aber ich kann natürlich nichts versprechen.

Wenn euch dieser Beitrag gefallen hat, würde ich mich über ein Like freuen. Vielleicht auch ein Kommentar. Und sofern ihr es noch nicht tut, unbedingt ein Follow um nichts mehr zu verpassen. ☺️ So und nu mach ich aber Feierabend für heute.

Die nächste Etappe

Bald ist es soweit, bald geht es weiter. Ich denke mal noch eine Woche, vielleicht auch ein oder zwei Tage mehr, dann geht es wieder weiter. Und natürlich fragt sich der eine oder andere, wo geht es weiter. Und darum soll es sich in diesem Beitrag heute mal drehen. Es geht um die nächste Etappe.

Wo setze ich ein

Dazu beginnen wir am besten mit dem wichtigsten, wo setze ich ein. Bevor ich hier bei meinen Gastgebern gelandet bin endete ja quasi meine Wanderung nahe Olofström in einer kleinen Pension ( hier der Link zum Beitrag). Dort wollte ich lediglich eine Nacht bleiben, geworden sind es zwei. Und am Ende hatten mich nach einer Nachricht spontan meine Gastgeber abgeholt. Aber das ist ja nu auch schon ein paar Tage her. Aber, ich halte natürlich an meinem Ziel (Skåneleden komplett abwandern) fest. Also geht es natürlich auch zurück zum Skåneleden.

Aber ich setze woanders ein, denn nicht weit von hier verläuft der ebenfalls ein Weg des Skåneleden wie ich etwas überrascht feststellen durfte (der Umstand das ich das nicht wusste hat gerade meine gesamte Planung geändert, weshalb mein Beitrag heute wohl sehr spät online geht 😅) . Und warum nicht entsprechend einsetzen. Macht die Sache nur etwas interessanter, da ich kein Plan habe was mich erwartet.

Das sind eben die kleinen Überraschungen die mein Leben immer für mich bereit hält, manchmal hab selbst ich kein Plan vom Plan. Und ganz ehrlich, genau das liebe ich. Ich mag keine langweilige Routine, bei mir muss auch mal was anders laufen als gedacht. Wo bleibt denn sonst der Spaß. Wobei ich zugeben muss, daß der Skåneleden soviel „Nebenarme“ hat, macht die Sache etwas irritierend, denn so werde ich natürlich auf dieser Runde nicht alles abwandern können. Aber ich denke mal einen sehr großen Teil, und aktuell ist eh in Planung wenn ich in Ystad wieder ankomme nochmal das Stück bis hier hoch zu wandern, um quasi Nahtlos auf den nächsten Fernwanderweg zu kommen. Aber das ist etwas für einen anderen Beitrag.

Ich werde mich entsprechend am Skåneleden absetzen lassen und lediglich ein Platz zum campen suchen, um dann ganz entspannt nächsten Tag möglichst früh zu starten. So ist zu mindest der Plan. Einsetzen werde ich in der Nähe von Tulseboda, das liegt gerade mal ca. 15 km südlich von meinem jetzigen Standort. Selbst wenn meine Gastgeber keine Zeit haben sollten mich dort hin zubringen, könnte ich dort noch zu Fuß hin in einer Tagesetappe. Damit habe ich quasi noch ein kleinen Backup Plan. Aber ihr wisst ja wie das bei mir ist, Plan B ist das Plan A funktioniert 😅.

Die erste Etappe am nächsten Tag

Am nächsten Tag sollte ich dann hoffentlich ungefähr den halben Weg bis Olofström schaffen, vielleicht sogar bis hinter Olofström. Also die erste Etappe ist mit ca. 15 km veranschlagt, das sollte mich ungefähr 8 bis 10 km vor Olofström bringen. Ich bin sehr gespannt auf welchen Wegen ich da so entlang komme, und ob ich die geplante Etappe so schaffe. Denn ich hab keine Ahnung was für ein Terrain mich erwartet. Das kann so ziemlich alles sein, und genau deswegen freue ich mich auch schon auf die Etappe. Damit bin ich quasi auf einem Teil des Skåneleden, den ich wenn ich meine Gastgeber nicht kennengelernt hätte, überhaupt nicht gewandert wäre. Und als Wanderer und Nomade nehme ich ja gerne solche Etappen mit wenn ich kann.

Wann geht es los

Wie oben schon geschrieben, denke ich mal so ca. 1 Woche noch. Plus Minus ein oder zwei Tage. Dann quasi die Anreise zum Einsetzpunkt, Lagerplatz suchen und nächsten Tag dann los. Natürlich versuche ich auch weiterhin unterwegs täglich zu bloggen. Ansonsten wird natürlich jede Etappe nachgereicht.

Wenn ihr wollt könnt ihr mich auch gerne unterstützen. Entweder in dem ihr unten auf den Paypal Link direkt klickt (3€ Spende) oder in dem ihr mir via PayPal (blogger.ronny@gmx.de) eine beliebige Spende sendet. Damit sorgt ihr auch dafür das wenn mir der Akku leer geht ich z. B eine Nacht auf Campingplätzen unterkommen kann um meine Powerbanks und das Handy wieder zu laden.

In diesem Sinne, ich schließe hier erstmal für heute. Und melde mich morgen wieder.

Weg von der Küste, ab in die Wälder

Nach nun dem einen oder anderen Kilometer ging es nun weg von der Küste und ab in die Wälder. Und das Gelände wird auch teils echt schroff. Ihr glaubt gar nicht wie oft ich am meckern und am stöhnen bin weil es mal wieder bergauf geht. Und teilweise sind die Anstiege nicht von schlechten Eltern. Aber das ist genau das wofür ich lebe, JEDEN Tag etwas neues. Mal fordern mich Berge hinaus, am nächsten Tag sind es andere Dinge.

Ich weiß gar nicht ob ich im letzten Beitrag darüber berichtet hatte, glaube aber nicht. Ist ja noch keine ganze Woche her als ich mir aufgrund dessen das meine alten Wanderschuhe kaputt gegangen waren, neue kaufen musste. Mit 1500 skr waren die zwar auch nicht billig, aber gerade bei meiner Bereifung achte ich auch ein wenig auf Qualität. Denn wenn die Schuhe nach 20 Km schon wieder kaputt wären, das wäre echt blöd.

Was mir aufgefallen ist, wenn man mal an einem Shelter übernachtet hat, und man sich von Shelter zu shelter arbeitet scheint es mit ungefähr einer Tagesetappe zu passen. Und teilweise sehen die shelter echt klasse aus. Und manchmal, wenn sie wirklich gut gelegen sind bleibe ich auch mal 2 Nächte an diesen shelter. So wie erst vor ein paar Tagen. Einfach direkt am Bach, und super gelegen. Also eine 2 Nacht dort verbracht und tagsüber meine Sachen per Hand am Bach gewaschen. Denn ab und an muss man ja auch mal waschen.

Natürlich werden die Sachen, wenn man am Bach per Hand wäscht, nicht so sauber wie wenn man eine Waschmaschine zur Hand hat. Und vielleicht riecht die Kleidung trotzdem etwas, aber, das ist mir egal. Ich lebe nicht das freie Leben um mich der Gesellschaft anpassen zu müssen. Und am Ende finde ich es nur wichtig das man wenigstens versucht seine Kleidung sauber zu halten. Es geht dabei nicht nur um die Hygiene, sondern auch darum das saubere Kleidung einfach länger hält und besser gegen Wetter und Temperaturen schützt. Und ich finde was eignet sich besser zum waschen von Klamotten als ein Bach mit „fließend“ Wasser.

Und eines muss man ja mal sagen. Es gibt für mich nichts besseres als Wasser ganz frisch aus einem Bach. Also nicht nur zum Waschen sind solche Bäche gut, auch für den eigenen Geschmack, wie ich finde. Dazu sollte man aber bevor man daraus trinkt immer 100 bis 200 Meter den Bach „entgegen“ laufen um zu schauen das kein totes Tier oder ähnliches drin liegt. Dieser Bach war für mich trinkwasser, Kochwasser, Waschwasser und sogar „Körperpflegewasser“ in einem. Bei letzterem aber nur eine ganz ganz kurze Katzenwäsche, da das Wasser doch schon sehr kalt war.

Und gestern ging es dann, nachdem ich mir 3 Tage lang einen Wolf gekurbelt habe. In eine Pension, wobei es eigentlich anders geplant war. Doch warte mal, hab ich eigentlich schon erwähnt das ich ein Radio zum Kurbeln habe? Denn mit dem Radio kann ich via Solar, Kurbel oder „AAA“ Batterien auch mein Handy laden. Kurbel und solar funktioniert zwar, dauert aber ewig und ist tatsächlich eher so als Notstrom geeignet. Also um mal „fix“ 20% laden zu können. Aber besser als garnix. Und so konnte ich zumindest ein ganz kleines bisschen mein Handy am Leben halten.

Gestern dann extra 10 Kilometer Umweg gemacht, also knappe 10 KM in die falsche Richtung gewandert, weil ich auf einem Campingplatz wollte, um meine ganze Technik mal wieder voll aufzuladen. Der Campingplatz Olofström war eigentlich mein Ziel. Aber, ohne Buchung darf ich da mein Zelt nicht aufstellen. Also ohne 5 Tage im voraus gebucht zu haben. Also soweit ich das beurteilen konnte, sah es dort doch recht leer aus. Also mehr als genug Platz für ein Zelt (mit 2,05m * 1,50m) hatte er definitiv. Und sind wir mal ehrlich, alles was er hätte machen müssen ist mir SAGEN wo ich mit dem Zelt stehen soll, er hätte ja nicht mal mitkommen müssen. Und er hätte auch sonst weiter keine Arbeit mit mir gehabt. Aber, nein. Ich habe nicht gebucht, also darf ich auch nicht campen. Wenn ihr mich fragt, selten dämlich für einen Campingplatz direkt AUF einem offiziellen Fernwanderweg. Nun, nach einer Zigarette bzw. während dessen, hatte mich eine Dame aus dem Campingplatz Restaurant angesprochen die das ganze mitbekommen hat. Diese hat mir dann eine kleine Pension nur 4 km weiter empfohlen. Also kurzerhand dorthin. Und tja was soll ich sagen. Ohne vorher gebucht zu haben. Hund und Herr herzlich Willkommen. Wohlgemerkt hätte ich es durchaus verstanden wenn man mich in einer Pension ablehnt, denn diese haben nur sehr begrenzt Platz. Aber hier hat man mir spontan ein kleines Zimmer hergerichtet und mich nachdem ich denen erzählte das der Campingplatz mich nicht aufgenommen hatte sogar mit Rabatt nächtigen lassen. So hatte ich eine heiße Dusche, und habe nun wieder volle Powerbanks.

Somit geht es heute wieder auf den Skåneleden und ca. 10 Kilometer zurück um dann an der einen Abbiegung in die eigentliche Richtung zu wandern. Denn der Umweg war Tatsache nur um mal wieder volle Akkus zu haben. Tja, Pech für den Campingplatz Olofström, somit wird eben wer anderes von mir weiter empfohlen. Nämlich das Hotel/die Pension „Villa Liljenborg“ in Jämshög. Wo ich für 450 skr (also inklusive dem Rabatt) übernachten durfte. Ein super leckeres Frühstück hatte, alle Akkus aufladen konnte, eine heiße Dusche hatte UND diese sogar super Hundefreundlich waren. Simba war dort sehr willkommen. Damit bekommt Villa Liljenborg von mir natürlich volle Sterne Bewertung auf Google. Der Campingplatzbetreiber darf sich aber ebenso über eine Bewertung freuen… Okay eine negative aber wer auf einem Fernwanderweg einen Campingplatz betreibt und nicht einmal obwohl Platz ist spontan ein Zelt aufnehmen kann, der hat auch nur eine negative Bewertung verdient.

Und wenn ihr uns auf unseren Reisen und Abenteuern unterstützen möchtet, könnt ihr dies gerne via Paypal (blogger.ronny@gmx.de) tun. Wir freuen uns über jede noch so kleine Zuwendung,denn jede Zuwendung bringt uns ein kleines Stück weiter.

In diesem Sinne, bis in ca. einer Woche 😊